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30.10.2020, 11:39 Uhr
Zukünftig Wasserstoffzüge auf der Strecke Oldenburg-Osnabrück?
Sie laufen bereits im Probebetrieb in Niedersachen, nun sollen sie nach dem Willen der CDU-Landtags- abgeordneten an der Bahnstrecke Oldenburg-Osnabrück auch auf dieser Regionalstrecke im Regel- betrieb laufen: Wasserstoffzüge! Eine entsprechende Initiative starteten die CDU-Landtagsabgeordneten aus den an die Strecke angrenzenden Wahlkreisen. Auf Initiative der beiden Sprecher des Landesver- bandes Oldenburg und Bezirksverbandes Osnabrück-Emsland Karl-Heinz Bley (Garrel) und Christian Calderone (Quakenbrück), trafen sich nun auch Esther-Niewerth-Baumann (Oldenburg), Christoph Eilers (Cloppenburg), Clemens .............
Lammerskitten (Wallenhorst) sowie Anette Meyer zu Strohen und Burkhard Jasper (beide Osnabrück) mit Staatssekretär Dr. Berend Lindner aus dem zuständigen Wirtschaftsministerium. Bereits seit 2018 läuft zwischen Bremervörde und Cuxhaven sowie Bremerhaven in Buxtehude ein Probebetrieb mit Wasserstoff antrieb im Schienen Personennahverkehr. Die CO² -immissionsfreien Wasserstoffzüge sollen die Dieselzüge ablösen, zunächst wurden 14 Wasserstoffzüge durch die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) bestellt, die ab 2022 zunächst im Norden des Landes zum Einsatz kommen sollen. Nach dem Willen der Landtagsabgeordneten sollen auch auf der Strecke Oldenburg-Osnabrück „Wasserstoffzüge“ zum Einsatz kommen. In diesem Zuge mitdiskutieren möchten die Abgeordneten auch eine verbesserte Taktung, eine Wiedereinrichtung von Bahnhalten - beispielsweise in Höltinghausen wie von Karl-Heinz Bley gefordert und Alfhausen - und eine sichere Erreichung von Anschlusszügen. Bley und Calderone sehen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen die Wasserstofftechnik aus umweltpolitischer Sicht, aber auch aus Sicht einer möglichen Fahrzeitverkürzung gegenüber den alten Dieselzügen als großen Vorteil. Aktuell warte das Ministerium, so Staatssekretär Lindner, auf die Gutachten zur Umsetzung des „Deutschlandtaktes“, die eine integrierte Taktung von Zugverbindungen deutschlandweit betrachten und Auswirkungen haben auf die Region. Nach Vorliegen dieser Gutachten wollen die CDU-Landtagsabgeordneten im Januar 2021 die Ergebnisse gemeinsam mit Lindner betrachten und weiter an der Einführung der Wasserstofftechnik auf der Strecke arbeiten.

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