14.12.2009

Die CDU im Oldenburger Land bekennt sich klar zum Betreuungsgeld.


Makolla
"In dieser Frage darf es kein Rumeiern mehr geben. Wir als Familienpartei erwarten, dass die neue Familienministerin diese Leistung klar und kompromisslos vertritt", so Josef Holtvogt, Landessozialsekretär der CDA in Niedersachsen und Büroleiter der Oldenburger CDU-Landesgeschäftsstelle.

Ziel des Betreuungsgeldes sei, Eltern gesellschaftliche Anerkennung zu geben, wenn sie ihre "originäre Aufgabe" der Kinderbetreuung selber leisten anstatt sie dem Steuerzahler zu übergeben, den jeder Krippenplatz bis zu 1000 Euro im Monat kostet, so Holtvogt.

Im aktuellen Positionspapier des Landesverbandes „Für ein starkes Oldenburg in Land und Bund“ heißt es: „Die Einführung des Betreuungsgeldes für jede Familie, die ihre Kinder bis zum dritten Lebensjahr selbst bereut, bleibt für den Landesverband Oldenburg das wichtigste Ziel.“

Die Oldenburger CDU spricht sich gegen eine Gutschein-Lösung aus: "In zahlreichen Medienberichten wurde den Eltern pauschal unterstellt, sie würden das Kinder- oder ein geplantes Betreuungsgeld nicht zweckmäßig verwenden. Dabei wurden Auswüchse aus so genannten Unterschichtenfamilien verallgemeinert und die Qualität staatlicher Bildungseinrichtungen bejubelt.“

Die Oldenburger CDU steht zu ihren Familien und traut ihnen auch immer noch etwas zu. Belastete Familien kann ihrer Ansicht nach viel besser mit gezielten Maßnahmen geholfen werden.

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